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Dienstag, 7. August 2018

Rotraut Susanne Berner
Sammel & Surium
Bilder und Bücher aus 40 Jahren

Ausstellung im Wilhelm Busch 
Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst
Georgengarten
30167 Hannover
vom 18. August bis 17. November

Eröffnung der Ausstellung 
am 17. August 2018
18 Uhr
Eröffnung durch Axel Scheffler, 
dem Zeichner des "Grüffelo".
19. August Familiensonntag zur Ausstellung
mit buntem Programm und kreativen Aktionen

Zur Ausstellung Sammel & Surium erscheint ein umfangreicher Katalog: 

Rotraut Susanne Berner
Sammel & Surium
Bücher und Bilder aus 40 Jahren
104 Seiten, Pappband 
mit Einleitungen von Benedikt Erenz
und Axel Scheffler
Biographie und Bibliographie
25 Euro
Gerstenberg Verlag 


Der Katalog erscheint eine nummerierte und signierte Vorzugsausgabe von 100 Exemplaren, der eine Original-Flachdruck-Graphik beiliegt.


Dienstag, 24. Juli 2018

Die Tollen Hefte
Wild. Gefährlich. Avantgarde
Bilderbuchmuseum Troisdorf
9. September - 18. November 2018
Eröffnung am 8. September 2018


Im Rahmen ihres Workshops zeigt die Stiftung Illustration
eine umfassende Ausstellung der Tollen Hefte. Anlass ist das Erscheinen von Heft Nr. 50, illustriert und gestaltet von Thomas M. Müller, der auch die Ausstellung eröffnen wird. 
Viele Künstler der Tollen Hefte und die Herausgeberin werden anwesend sein. Unter anderem Axel Scheffler, Katrin Stangl, Nadia Budde, Henning Wagenbreth, Sophia Martineck, Merav Salomon...


Das Bilderbuchmuseum in Troisdorf zeigt in der Ausstellung seltene Ausgaben,
Hintergründe zur Entstehungsgeschichte der Hefte,  sowie Interessantes zum Druckprozess, dem Herausgeber und Erfinder Armin Abmeier, und den beteiligten Künstlern.

Montag, 23. Juli 2018

Stuben & Tiger im Bayerischen Fernsehen

Zur Ausstellung Stuben & Tiger in der Internationalen Jugendbibliothek in der Münchner Blutenburg, hat das Bayerische Fernsehen 
am 22. Juli einen kurzen Bericht gesendet. 
Erreichbar unter diesem link
Die Ausstellung ist noch bis 2.September zu sehen. 
Wenn man den Regler auf ca. 11:00 schiebt, beginnt der Beitrag.
Aus Jutta Richter: Die Katze, oder wie ich die Ewigkeit verloren habe
Carl Hanser Verlag

Montag, 16. Juli 2018

Wimmelbücher in der New York Times...

"In the Town all Year 'round" ist ein Sammelband der 4 jahreszeitlichen Wimmelbücher (Winter-, Frühlings-, Sommer- und Herbst-Wimmelbuch), die der Gerstenberg Verlag in Hildesheim 2008 als Lizenz an den Chronicle Verlag in Kalifornien verkauft hat. 
Das Buch hat sich in den USA immer gut verkauft, ist aber jetzt überraschend, 
nach dem Artikel eines amerikanischen Linguisten, bei amazon zwischenzeitlich ganz weit oben gelandet. Der Artikel, nachzulesen unter diesem link, beschäftigt sich unter anderem mit der Wirkungsweise wortloser Bildgeschichten, wobei der Autor, Michael Erard, irrtümlicherweise von einem niederländischen Originalverlag ausgeht. 

 
in diesem Zusammenhang auch interessant ist die Arbeit von 
Cornelia Rémi, die sich wissenschaftlich mit dem Genre der 
Wimmelbücher auseinandersetzt: 
Reading as Playing
The Cognitive Challenge of the Wimmelbook   

Donnerstag, 21. Juni 2018

Das Tolle Heft Nr. 50 !!!!!!!! ist gedruckt

Am 20. Juni - einem sehr heißen und schönen Sommertag, wurde im Memminger MedienCentrum das 50. Tolle Heft gedruckt: 
ein wirklich wildes, tolles Tolles Heft!

Der Schutzumschlag ist außen und innen gestaltet und vierfarbig gedruckt

Auch wenn man sich nicht ganz genau an James Fenimore Coopers Lederstrumpfgeschichten erinnert: diese Parodie, zum ersten Mal 1867 in New York erschienen, ist zeitlos in Sprache und Gestus. Sie zeigt uns, aktuell, komisch und aufs Allerschönste, dass gestern wie heute Vorurteile und Überheblichkeit immer zu einem schlechten Ende führen. Und so endet auch die Geschichte von Richter Tompkins und seiner Tochter Genevra, einer „makellosen“ Schönheit, mit einem grotesken Missverständnis, verursacht durch das, was wir heute „fake news“ nennen würden. 
Mit Thomas Müller betreten wir, mitten in der amerikanischen Wildnis, das überaus kultivierte Wohnzimmer von Richter Tompkins, dort treffen wir den gut aussehenden Muck-a-Muck, wir werden von Grizzly, Puma, Luchs und Bison verfolgt und machen eine Bootsfahrt unter einem zuversichtlichen Mond. Und das alles in der großartigen und kühnen Beleuchtung, die für Thomas M. Müller so typisch und charakteristisch ist – ein großartiges Lesevergnügen! 

Die Tollen Hefte haben immer eine schöne Beilage: hier ein Plakat, besonders schön und wild, mit einer Leseempfehlung des Illustrators Thomas M. Müller.

Francis Bret Harte (1836-1902) 

begann schon früh zu schreiben und übte die unterschiedlichsten Berufe aus. So arbeitete er z.B. als Apotheker, Lehrer, Drucker oder Redakteur. Seit 1857 veröffentlichte er Gedichte und Kurzgeschichten und traf 1964 erstmals Mark Twain. Er protestierte u.a. gegen die Behandlung der Indianer und wurde deshalb bedroht. Er gründete eine eigene Zeitung, veröffentlichte weiterhin Kurzgeschichten und wurde zu einem der bekanntesten Schriftsteller Amerikas. Als das Interesse an seiner Literatur verebbte, kehrte er 1878 nach Europa zurück, wo er nach Stationen in Krefeld und Düsseldorf seinen Lebensabend in London verbrachte.

Thomas M. Müller,
Jahrgang 1966, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig und an der Kantonalen Schule für Gestaltung in Luzern. Seit 1995 arbeitet er als Grafiker und Illustrator in Leipzig. Neben der Arbeit an Plakaten und Grafiken illustriert er Bücher für verschiedene internationale Verlage. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen und Beteiligungen in Bologna, Venedig, Moskau, Paris, Berlin, New York, Tokyo und Havanna gezeigt. Viele seiner Bücher und Plakate wurden prämiert.
2005 übernahm Thomas M. Müller die Professur für Illustration an der HGB Leipzig.
Thomas M. Müller lebt mit seiner Familie in Leipzig.

  
Impressionen aus dem Memminger MedienCentrum mit Künstler, Druckern und der Herausgeberin

Genevra, die schöne Tochter von Richter Tompkins, wie Thomas M. Müller sie sieht.

Bret Harte/Thomas M. Müller
Muck-a-Muck
Ein moderner Indianerroman
frei nach Cooper
Übersetzt von Hans Petersen
32 Seiten
gedruckt als Original-Flachdruckgraphik
aus 4 Sonderfarben
mit einer Beilage, Schutzumschlag und Fadenknotenheftung
erscheint im Herbst 2018
bei der Büchergilde Gutenberg
zum Preis von 18 Euro (für Nicht-Mitglieder)
16 Euro (für Mitglieder)
14.95 (für Abonnenten)

Montag, 18. Juni 2018

workshop 2018 der Stiftung Illustration in Troisdorf vom 7. -8. September 2018


stil? sicher!
Ah, ist das nicht das neue Buch von…
Viele Illustratoren haben einen markanten Stil, der sie aus der Masse hervorhebt, 

sie unverwechselbar, wiedererkennbar macht.

Aber wie finden sie diesen „eigenen Stil“? Kann man ihn überhaupt finden oder wird man von ihm gefunden? Wie entwickelt sich die künstlerische Handschrift im Laufe der Zeit?
In diesem Workshop wollen wir die Bildwelten der Illustratoren genauer unter die Lupe nehmen!
Realistisch oder abstrakt, analog oder digital, Handzeichnung oder Collage?
Braucht es für jedes Buch ein neues Erscheinungsbild oder darf man nie von seinem Stil abweichen?
Der Blick auf die Arbeitstische ist sowohl für Illustratoren und Studierende als auch für Verlage und Rezensenten interessant und beantwortet die Frage „Wie ist das eigentlich gemacht?“
Neben bekannten Illustratoren kommen Lehrende zu Wort, die an Hochschulen die nächste Generation Illustratoren ausbilden. Sie berichten aus ihrer Erfahrung, wie man Studierende dabei unterstützt, ihre individuelle Ausdrucksform zu entwickeln. Was ist das Wichtigste: Talent, Fleiß oder einfach Glück? Wie elementar sind konventionelle Maltechniken, Handzeichnung, Farblehre in Zeiten der Digitalisierung?
Mit Verlagen sprechen wir darüber, welchen Stellenwert der unverwechselbare Stil eines Illustrators für ihr Programm hat und welche aktuellen Trends es zu beobachten gibt. Außerdem gehen wir der Frage nach, in wieweit Verlage Stile befördern, beeinflussen, oder sogar verhindern können.
Gemeinsam wollen wir den Blick auf die Illustration schärfen und erweitern. Künstlervorträge, Inputs und Gesprächsrunden laden dazu ein, das Thema Stil und Stilfindung aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten.

Abb.: Nadia Budde

Programm:
Freitag 7. September 2018

15:00 Uhr – 15:30 Uhr
Begrüßungskaffee
15:30 Uhr – 15:40 Uhr
Begrüßung: Pauline Liesen
15:45 Uhr – 16:45 Uhr 
Übersichtsreferat: 
Christine Knödler
„Stil? Bildend!“ 
Sie sind das Ziel künstlerischer Entwicklung: die eigene Handschrift, Technik, Strich, Form, Farbigkeit, kurz: der eigene Stil. Am Stil sind Künstler/innen erkennbar. Der Stil macht sie und ihre Kunst aus. Manchmal wird ein eigener Stil seinerseits stilbildend. Dann sieht man vor lauter Zitaten das Original nicht mehr. Die Kehrseite außerdem: Das Charakteristische wird zum Korsett. Das Markenzeichen macht den Marktwert. Wiedererkennbarkeit widerspricht künstlerischer Weiterentwicklung. Und es kann sogar passieren, dass eine/r angekommen ist – und dann? Fortan auf der Stelle tritt? Eine kleine Stilkunde soll Einblick geben in Illustrations-Stile der letzten Jahre, in Markenzeichen, Moden, Bilder und Vorbilder. Das Ziel: Über Stil? Fragen!, Stil? Blüten! Stil? Sicher! zu Stil? Bildend!

16:50 Uhr – 17:20 Uhr 
Ins Atelier geschaut
Katrin Stangl
Immer aufs Neue – über die Technik zum Bild/ zur Form
Verschiedene Texte verlangen unterschiedliche Illustrationen.
Beschränkungen und variierende Techniken helfen dabei neue Wege zu finden. Oder Wie man zu Bildern kommt – über die Technik zur Form.

17:30 Uhr – 18:00 Uhr
Ins Atelier geschaut
Nadia Budde
“Mit dem linken Fuße gemalt”

Einen markanten Stil wird man so schnell nicht los. Er hat viele Vorteile, kann aber auch zu Überdruss und Langeweile führen. Woher er kommt, ist oft ungewiss. Kommt er aus der Hand, aus dem Kopf, steckt er im Fuß oder im Gesamtwesen des Künstlers? Vielleicht muss er mühsam heran gezüchtet werden oder aber, er ist plötzlich einfach da. Er wird gehegt und gepflegt, aber auch sehr schnell überdüngt. Hin und wieder sollte man ihn eiskalt aushungern, um wieder “back to the roots” zu sein. Den markanten Stil wird man dabei allerdings selten los.

18:05 Uhr – 18:50 Uhr 
Ins Atelier geschaut
Franziska Walther und Julia Neuhaus
„Voll digital!“

Immer mehr Illustratorinnen und Illustratoren arbeiten digital. Ist das auch Handwerk? Ist digital überhaupt echt? Und wie entstehen digitale Illustrationen überhaupt?
Franziska Walter und Julia Neuhaus zeigen uns, wie sie digital arbeiten und wie sie ihren Weg zu ihren jeweiligen Techniken und Bildwelten gefunden haben. In einem Doppelinterview sprechen sie miteinander über Vor- und Nachteile des digitalen Bildermachens, über Frust und Inspiration und welchen Anteil der Kopf, die Hand, der Bauch oder der Rechner an ihrer Illustration hat.

19:00 Uhr – 19.30 Uhr
Ins Atelier geschaut
Rotraut Susanne Berner
„Der Zustand von Gleichgültigkeit“
Intellekt und Intuition, Beschränkung und Freiheit.

Im Prozess des kreativen Schaffens streiten sich oft Kopf und Bauch, Vorstellung und Wirklichkeit. Rezepte gibt es keine, möglicherweise aber individuelle Umwege und Abzweigungen, die zu neuen Zielen und Ergebnissen führen können.

20 Uhr: Paella im Burghof mit Musik


Samstag, 8. September

Lehrende stellen sich vor

09:30 Uhr – 10:00 Uhr
Julia Neuhaus
Ein eigener Stil entsteht aus dem Experiment. Aus Intuition und Reflexion. Aus dem Sichausprobieren, auch aus einem Teil Nachahmung. Es sind sowohl Impulse von außen notwendig, als auch eigene Erfahrungen, Emotionen und Betrachtungen, die Eingang in ein Bildkonzept, eine Bildsprache finden. Gestaltungslust ist unersetzlich und eine kritische Betrachtung dessen, was man selbst und was andere getan haben ebenfalls! Wie kann man Studierende dabei unterstützen, Ihren Weg zum eigenen Bild, zu einer Bildsprache zu finden?

10:05 Uhr – 10:35 Uhr
Atak/Georg Barber
"Scheiß auf den Stil!"

Im Vortrag wird dargestellt, wie in der Lehrtätigkeit mit IllustrationsStudierenden die krampfhafte Suche nach dem eigenen Stil unterstützt oder in Frage gestellt wird. Die Masse an weltweit beliebigen und austauschbaren Illustrationsarbeiten schreit förmlich nach der Sehnsucht der Studierenden nach einen unverwechselbaren, markanten und hervorstechenden Stil. Kann der Lehrende diesem Wunsch gerecht werden? Gibt es in Lehre einen realisierbaren Leitfaden, dass der Wunsch Wirklichkeit werden kann?

10:40 Uhr – 11:10 Uhr
Thomas M. Müller
„Bei Stil geht mir der Hut hoch!“

Muss ich das glauben, wenn alle sagen ich hätte eine große Nase?
Ist es wirklich so? Woher soll ich das wissen? Schert es mich?
Wahrscheinlich gibt es etwas, was meine Zeichnungen wiedererkennbar macht.
Wahrscheinlich habe ich darauf nur bedingt Einfluss.
Ich versuche rauszufinden, was ich will, wenn ich etwas mache.
Ich habe den Verdacht, die Zeichnung weiß mehr über mich als ich über sie.
Der Sache werde ich nachgehen

11:30 Uhr – 12:00 Uhr
Henriette Sauvant
„Obstacles", 
Hürden im Gestaltungsprozess.Widerstände, Hindernisse und Ablenkungen in der kreativen Arbeit gehören zum Alltag. Wo liegen die größten Schwierigkeiten auf dem Weg zum fertigen Bild? Und können Lehrende so etwas wie Geburtshelfer sein? Ein Bericht aus der Praxis.

12:05 Uhr – 12:35 Uhr
Henning Wagenbreth
„Der Künstler und der Stil – Wer sucht wen?“

Unter dem Stil von Künstlern versteht man gewisse wiederkehrende Elemente ihrer Arbeit. Inhalt, Form und Herstellungstechniken eines Werkes sind von den Persönlichkeiten der Künstler geprägt, ihrer Physis und Psyche, ihren sozialen und kulturellem Umfeldern und Mechanismen des Marktes. Künstler arbeiten nicht, um einen Stil zu haben. Persönlicher Stil ist das Ergebnis der täglichen Auseinandersetzung mit sich, seinem Umwelt und Werk. Der Stil findet den Künstler.

12:40 Uhr – 13:10 Uhr
Merav Salomon
Ein persönlicher Stil steht nicht unbedingt in Abhängigkeit zu einer bestimmten Technik, sondern ist auch Ausdruck einer eigenen Ikonographie und Strategie, mit dem Bildkontext umzugehen. Selbst das gewählte Thema und der eigene (Lebens-)Standpunkt prägen den eigenen Stil. Im Rahmen meiner akademischen Tätigkeit ermutige ich die Studierenden unterschiedliche „Bildsprachen“ zu erproben. Hierbei können sich sowohl eine persönliche „Handschrift“ wie die Fähigkeit zur Anpassung an die jeweiligen Markterfordernisse ausbilden.
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

13:15 Uhr: Mittagessen
14:30 Uhr – 15:15 Uhr 
Gesprächsrunde mit Ute Wegmann
Zu Gast: Axel Scheffler, Ole Könnecke, Jörg Mühle, Anke KuhlWie findet man seinen eigenen Stil und wie verändert er sich im Laufe der persönlichen Entwicklung? In welchem Maße ist er von gesellschaftlichen Trends und Moden geprägt? Welche Forderungen stellt und welche Einschränkungen bewirkt der eigene Stil (oder der Verlag?), um auf dem Markt zu bleiben? Und was ist, wenn ich mal anders sein will, ist dann mein Stil noch immer erkennbar?

15:45 Uhr - 16:30 Uhr
Gesprächsrunde von Paula Peretti mit Petra Albers (Beltz&Gelberg), Monika Bilstein (Peter Hammer), Daniela Filthaut (Gerstenberg), Bärbel Dorweiler (Thienemann-Esslinger) und Annabel Lammers (Bohem Press)
Handschriften von Illustratoren prägen Verlagsprogramme. Wenn wir bestimmte Bilderbücher betrachten, erkennen wir das „Gesicht“ eines Verlags. Wie sehen Verleger/innen heute die Frage nach ihren angestammten Illustratoren, ist der Begriff der Verlagsheimat für Illustratoren noch aktuell? Wie bewährt sich die Gestaltung moderner Klassiker wie Janosch oder Preußler im Laufe der Zeit; welche Gründe sprechen für die Ablösung älterer Handschriften durch neue?
anschließend kleine Schlussrunde und Resumé

19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Rotraut Susanne Berner: Die Tollen Hefte“


Abb.: Rotraut Susanne Berner

Anmeldung/Teilnahmegebühr:

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 120€ (Studenten ermäßigt 100€), darin enthalten sind die Kosten für den Workshop sowie ausgewählte Getränke wie Kaffee, Tee und Wasser.

Für Anfahrt, Mahlzeiten und Unterkunft in Troisdorf sorgen die Teilnehmer selbst. Auf Nachfrage mailen wir Ihnen gerne eine Liste der Hotels in und um Troisdorf zu.

Die Anmeldung zum Workshop erbitten wir bis spätestens 24.08.2018 an:

Stiftung Illustration
c/o Bilderbuchmuseum Troisdorf
Burg Wissem
53840 Troisdorf
schroederg@troisdorf.de
02241/900-423
www.stiftungillustration.de

Die Teilnehmerzahl ist aus räumlichen Gründen begrenzt. Die Bearbeitung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst nach Zahlungseingang der Teilnahmegebühr verbindlich wird. Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Für Absagen ab zwei Wochen vor der Veranstaltung erheben wir eine Stornogebühr von 50% der Teilnahmegebühr.

Bankdaten:
Empfänger: Stiftung Illustration; Verwendungszweck: Workshop Stiftung Illustration 2018;
IBAN: DE68 3705 0299 0002 0002 02; SWIFT-BIC: COKSDE33XXX

!!! Am Wochenende vom 8. und 9. September 2018 ist die Bahnstrecke Köln-Rhein/Main gesperrt. Es kann zu Umleitungen und Verzögerungen kommen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. !!!

Mittwoch, 16. Mai 2018

Axel Scheffler "Illustrator of the year"



Axel Scheffler, der seit 35 Jahren in UK lebt, ist einer der erfolgreichsten und berühmtesten Illustratoren der Welt. Jetzt hat er am 14. Mai 2018 in London als Illustrator of the Year den "The British Book Award" erhalten. 
Er hat eine brillante, couragierte und temperamentvolle Rede gehalten, die man unter dem unten stehenden link anhören und ansehen kann. Gratulation, lieber Axel!




Illustration von Axel Scheffler: Der Verdrüßliche von Ludwig Bechstein, Verlagshaus Jacoby & Stuart

Dienstag, 15. Mai 2018

Stuben & Tiger, eine Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek in München


Stuben & Tiger heißt die Ausstellung, in der vom 10. Juni bis zum 2. September 
ca. 130 Katzenbilder zu sehen sind. 
Die Blutenburg in München ist ohnehin immer einen Besuch wert: 
ein wunderschöner Ort mit einer besonderen kleinen Kirche, mit See, 
Spazierwegen und einer guten Restauration. 
Zur Ausstellung gibt es einen kleinen Postkartenkatalog.
Achtung: der öffentliche Parkplatz an der Pippingerstr. ist gesperrt - 
bitte öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder etwas mehr Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. 
Krankheitsbedingt kann Elke Schmitter nicht nach München kommen. 
Statt dessen gibt es ein kurzes Podiumsgespräch zwischen Niels Beintker (BR) 
und Rotraut Susanne Berner

Montag, 16. April 2018

Veranstaltung der Tollen Hefte in München bei Literatur Moths

DER TOLLE ABEND. 
DIE TOLLEN HEFTE. 


Auf 32 Seiten interpretieren Künstler literarische Raritäten:

T. C. Boyle, Katherine Mansfield, Michael Ondaatje,Charles Bukowski u.a. treffen auf Henning Wagenbreth, Nadja Budde, Katrin Stangl, Anke Feuchtenberger, ATAK, Christoph Niemann…

Mit mehrfarbigen Original-Flachdruckgrafiken UND Fadenknotenheftung, beigelegtem Poster und Schutzumschlag!
Jedes Heft ist ein Kunstwerk für sich und wird nur in einer einmaligen Auflage gedruckt.

Zu jedem Heft erscheint eine limitierte Vorzugsausgabe mit beigelegter 

signierter Original-Grafik.
Herausgeberin ist Rotraut Susanne Berner.

Dienstag, 17.4. 

um 19.30 Uhr 
bei Literatur Moths
Rumfordstr. 49
80469 München

Rotraut Susanne Berner im Gespräch mit Niels Beintker, einem Kenner und Liebhaber der Tollen Hefte.


Eintritt: 12/10 EUR
Anmeldung erbeten
Karten unter: 089 29 16 13 26 oder moths@li-mo.com

Das neue Tolle Heft: Nr. 49:
Michael Hammerschmid/Rotraut Susanne Berner
Schlaraffenbauch
Gedichte
Die Tollen Hefte Nr. 49
32 Seiten
gedruckt als Flachdruckgraphik mit 5 Sonderfarben
mit einer Beilage
Büchergilde Gutenberg 16 €
Limitierte Vorzugsausgabe mit Siebdruck
Auflage: 150 Exemplare 49,90 €

Montag, 19. März 2018

Ich bin's, Kitty - ein Buch nicht nur über Katzen


Mittwoch, 13. Juni 2018 um 18 Uhr,
Buchpräsentation 
Maria-Theresia-Straße 23
81675 München
Mirjam Pressler liest aus ihrem neuen Roman "Ich bin's, Kitty".
"Kitty ist eine rotbraun getigerte Katze, mit etwas zu kurzen Beinen und interessant auseinander stehenden Augen. Sie lebt in einem Reiheneckhaus bei der pensionierten Lehrerin Emma Schwerdt und ist die Ich-Erzählerin des wunderbaren neuen Kinderbuchs von Mirjam Pressler. Kitty führt bei Emma ein recht behagliches Leben. Von ihr lernt sie aber nicht nur, das eigene kleine Glück zu schätzen, sondern auch die großen Ungerechtigkeiten dieser Welt nicht einfach achselzuckend hinzunehmen. Emma erklärt Kitty, was Solidarität, Hilfsbereitschaft und Empathie sind.
Was diese Werte wirklich bedeuten, versteht Kitty aber erst viel später, 
als sie nicht mehr bei Emma ist. Denn Emma ist schon alt, Ende 70, also übrigens ziemlich genau so alt wie Autorin Mirjam Pressler. 
Eines Tages wird Emma krank und zum Pflegefall, muss ins Heim.
Es ist ein manchmal trauriges, aber immer auch tröstliches Buch, das Mirjam Pressler geschrieben hat. Unaufgeregt in der Sprache, aber tief berührend und anregend. Und so ist "Ich bin’s, Kitty" sicher nicht nur was für Kinder. Und auch nicht nur was für Katzenliebhaber."Christoph Leibold/BR, Bayern 2
© Illustrationen: Rotraut Susanne Berner

Mirjam Pressler
Ich bin's, Kitty
Aus dem Leben einer Katze
Mit Bildern von
Rotraut Susanne Berner
Verlag Beltz & Gelberg
206 Seiten
14,95 Euro

Samstag, 17. Februar 2018

Das neue Tolle Heft Nr. 49 mit Gedichten von Michael Hammerschmid



Das nächste Tolle Heft (Nr. 49) ist ein Heft mit Gedichten für jedes Alter. Der Autor, Michael Hammerschmid, ist 1972 in Salzburg geboren und lebt als freier Autor und Vater zweier Töchter in Wien. Er unterrichtet am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst, und an der Universität Wien im Bereich Germanistik, Schreiben, Poetik und Lyrik. Außerdem moderiert und kuratiert er Lyrik-Festivals und beschäftigt sich unter anderem auch mit den Schnittpunkten von Literatur und bildender Kunst. 



Literatur-Preise: Reinhard-Priessnitz Preis 2009, Heimrad-Bäcker Förderpreis 2015. Zuletzt erschienen: „die drachen die lachen. Gedichte für Kinder und Erwachsene“ (edition krill 2013), „Nester. Gedichte.“ (Klever-Verlag 2014). 


      

Drei Beispiele mit Gedichten aus dem Inhalt



Liest man die Gedichte von Michael Hammerschmid, ist man unmittelbar im Dialog mit dem Autor: wie geht es? Und warum? Was macht der Schnee mit uns, und der Sommer? 

Aus welchem "Material" sind Gedanken, ein Zopf oder ein Räuber? Das Besondere an diesen Gedichten ist auch ihr Rhythmus, sind die Wort– und Gedankenassoziationen mit ihren überraschenden Volten. Sie nehmen uns mit - zurück in die Kindheit und vorwärts in Räume, die uns vertraut und doch neu sind. Alle Sinne sind beteiligt: Augen, Nase, Haut und Ohren, genau wie es im Titelgedicht „Schlaraffenbauch“ heißt: 

„...Ganz ohne Fleiß 



und in der Luft 

fliegt alles genau 

in den Mund und 

von dort beim Sprechen 

und sich-denken-allein schon 

heraus...“


Einband zweiseitig bedruckt

  




Michael Hammerschmid/Rotraut Susanne Berner

Schlaraffenbauch
Gedichte
Die Tollen Hefte Nr. 49
Büchergilde Gutenberg
Edition Büchergilde (in jeder Buchhandlung)
32 Seiten mit einer Beilage
mit fünffarbigen Original-Flachdruckgraphiken
März 2018



Beilage zum Heft: Poster mit Gedicht