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Donnerstag, 21. Juni 2018

Das Tolle Heft Nr. 50 !!!!!!!! ist gedruckt

Am 20. Juni - einem sehr heißen und schönen Sommertag, wurde im Memminger MedienCentrum das 50. Tolle Heft gedruckt: 
ein wirklich wildes, tolles Tolles Heft!

Der Schutzumschlag ist außen und innen gestaltet und vierfarbig gedruckt

Auch wenn man sich nicht ganz genau an James Fenimore Coopers Lederstrumpfgeschichten erinnert: diese Parodie, zum ersten Mal 1867 in New York erschienen, ist zeitlos in Sprache und Gestus. Sie zeigt uns, aktuell, komisch und aufs Allerschönste, dass gestern wie heute Vorurteile und Überheblichkeit immer zu einem schlechten Ende führen. Und so endet auch die Geschichte von Richter Tompkins und seiner Tochter Genevra, einer „makellosen“ Schönheit, mit einem grotesken Missverständnis, verursacht durch das, was wir heute „fake news“ nennen würden. 
Mit Thomas Müller betreten wir, mitten in der amerikanischen Wildnis, das überaus kultivierte Wohnzimmer von Richter Tompkins, dort treffen wir den gut aussehenden Muck-a-Muck, wir werden von Grizzly, Puma, Luchs und Bison verfolgt und machen eine Bootsfahrt unter einem zuversichtlichen Mond. Und das alles in der großartigen und kühnen Beleuchtung, die für Thomas M. Müller so typisch und charakteristisch ist – ein großartiges Lesevergnügen! 

Die Tollen Hefte haben immer eine schöne Beilage: hier ein Plakat, besonders schön und wild, mit einer Leseempfehlung des Illustrators Thomas M. Müller.

Francis Bret Harte (1836-1902) 

begann schon früh zu schreiben und übte die unterschiedlichsten Berufe aus. So arbeitete er z.B. als Apotheker, Lehrer, Drucker oder Redakteur. Seit 1857 veröffentlichte er Gedichte und Kurzgeschichten und traf 1964 erstmals Mark Twain. Er protestierte u.a. gegen die Behandlung der Indianer und wurde deshalb bedroht. Er gründete eine eigene Zeitung, veröffentlichte weiterhin Kurzgeschichten und wurde zu einem der bekanntesten Schriftsteller Amerikas. Als das Interesse an seiner Literatur verebbte, kehrte er 1878 nach Europa zurück, wo er nach Stationen in Krefeld und Düsseldorf seinen Lebensabend in London verbrachte.

Thomas M. Müller,
Jahrgang 1966, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig und an der Kantonalen Schule für Gestaltung in Luzern. Seit 1995 arbeitet er als Grafiker und Illustrator in Leipzig. Neben der Arbeit an Plakaten und Grafiken illustriert er Bücher für verschiedene internationale Verlage. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen und Beteiligungen in Bologna, Venedig, Moskau, Paris, Berlin, New York, Tokyo und Havanna gezeigt. Viele seiner Bücher und Plakate wurden prämiert.
2005 übernahm Thomas M. Müller die Professur für Illustration an der HGB Leipzig.
Thomas M. Müller lebt mit seiner Familie in Leipzig.

  
Impressionen aus dem Memminger MedienCentrum mit Künstler, Druckern und der Herausgeberin

Genevra, die schöne Tochter von Richter Tompkins, wie Thomas M. Müller sie sieht.

Bret Harte/Thomas M. Müller
Muck-a-Muck
Ein moderner Indianerroman
frei nach Cooper
Übersetzt von Hans Petersen
32 Seiten
gedruckt als Original-Flachdruckgraphik
aus 4 Sonderfarben
mit einer Beilage, Schutzumschlag und Fadenknotenheftung
erscheint im Herbst 2018
bei der Büchergilde Gutenberg
zum Preis von 18 Euro (für Nicht-Mitglieder)
16 Euro (für Mitglieder)
14.95 (für Abonnenten)

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