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Montag, 25. Februar 2019

Ein Sonntags-Gespräch mit T. C. Boyle

Am Sonntag, dem 24.02.2019 konnte man im Kulturjournal von Bayern2 dieses Gespräch mit T.C. Boyle hören.

Niels Beintker hatte die ungewöhnliche Idee, zwei ganz verschiedene Menschen an seinen Studiotisch zu setzen und sich mit ihnen zu unterhalten. Der Autor war erst einige Tage zuvor unter schwierigen Bedingungen angereist, hatte schon eine Sendung im Zündfunk hinter und eine Marathonlesung in der Münchner Muffathalle vor sich. Dennoch war er entspannt und wie immer aufmerksam, witzig und präsent. Neben vielen Anekdoten gab es auch eine über Armin Abmeier, den Erfinder und Herausgeber der Tollen Hefte, für die Boyle drei Texte beigesteuert hat, und die von ganz und gar unterschiedlichen Illustrationen begleitet sind. Nicht zu vergessen "Der Polarforscher", ein "Tolles Buch", erschienen im MaroVerlag 1995, mit den wilden Bildern von Henning Wagenbreth.
T. C. Boyle
Der Polarforscher
gestaltet und illustriert von Henning Wagenbreth
mit Original-Flachdruck-Graphiken nach manuellen Farbauszügen
Auflage 3.500 Exemplare und 100 Vorzugsausgaben
MaroVerlag 1995
in der Reihe "Die Tollen Bücher", herausgegeben von Armin Abmeier


T. C. Boyle/ Sophie Dutertre
Mein Abend mit Jane Austen 
32 Seiten gedruckt mit vier Farben als Original-Flachdruck-Graphik
nach Holzschnitten von Sophie Dutertre
Die Tollen Hefte, Nr.: 14 
Deutsche Erstausgabe
MaroVerlag 1997



T. C. Boyle/ Thomas M. Müller
Der Hardrock-Himmel
32 Seiten gedruckt mit vier Farben als Original-Flachdruck-Graphik
nach manuellen Farbauszügen von Thomas M. Müller
gedruckt bei Steidl in Göttingen
Die Tollen Hefte, Nr.: 16 
Deutsche Erstausgabe

T. C. Boyle/ Christoph Niemann
Die Windsbraut
32 Seiten gedruckt mit drei Farben als Original-Flachdruck-Graphik
nach Farbauszügen von Christoph Niemann
gestaltet von Schmid + Widmaier
Die Tollen Hefte, Nr.: 16 
Deutsche Erstausgabe
© Rotraut Susanne Berner

Der neue Roman von T.C. Boyle ist gerade - als Weltpremiere - im C. Hanser Verlag erschienen
und erzählt die Geschichte von Timothy Leary und seinen Drogen-Experimenten
zu Beginn der 60er-Jahre:

T. Coraghessan Boyle
Das Licht
Aus dem Amerikanischen Englisch von Dirk Gunsteren
384 Seiten
25 Euro
C. Hanser Verlag, München

Donnerstag, 21. Februar 2019

Christoph Hein: Alles, was du brauchst...

Christoph Hein hat auf 86 Seiten notiert, was im Leben wichtig ist. Zu 20 ausgewählten Begriffen hat er aufgeschrieben, was ihm dazu eingefallen ist. Von "Mama", über "Fahrrad", "Bett" oder "Musik" bis zum "Verliebt-Sein" reicht sein ganz persönlicher Kanon - eine Art Vorschlagsliste - denn sofort überlegt man, was noch fehlt, oder was man persönlich ersetzen oder ergänzen könnte...
Eine Anregung, über vieles nachzudenken das uns oft selbstverständlich erscheint, oder  ein Wunsch-Zettel, auf dem zum Beispiel auch noch "Das Träumen" stehen könnte, und natürlich noch vieles andere mehr.


   


   





erscheint im März 2019

Die Liste:
Ein Freund/ Mama/ eine Katze/ Hoppelpoppel/ Geschwister/ Musik machen/ ein Bett/ eine Tante Magdalena/ Geschichten/ etwas Weiches/ Entdeckungen und Erfindungen/ ein Zimmer/ ein schönes Kleid/ Geburtstage/ ein Fahrrad/ Schmerz und Tränen, Kummer und Verlieren/ über den eigenen Schatten springen/ die Familie/ die Clique/ verliebt sein

Dienstag, 1. Januar 2019

Ein gutes neues Jahr!



Zum Schluss
Das Jahr ist aus, das Jahr ist um,
dreh dich im Kreis einmal herum,
zähl drei mal acht um Mitternacht,
aus alt ist neu ganz schnell gemacht:

Nimm statt Äpfel
einfach Birnen,
steig auf Bäume,
zieh die Wurzel,
fall aus Wolken,
lass es regnen,
sag mal nein!

Zähl die Sterne,
guck in Lüfte,
schließ die Augen,
schau dahinter,
geh auf Händen,
springe, renne,
querfeldein!

Buchstabier mal
P f a n n e k u c h e n,
träume lange,
spann die Flügel,
fliege niedrig,
schrei mal leise,
Trödel rum!

Koch den Brei mal
mit Zibeben,
steck die Nase
in die Töpfe,
bohre Löcher
in die Bäuche,
frag warum?

Such zuhause
Labyrinthe,
finde Schätze
hinterm Ofen,
geh mal rückwärts
und verirr dich
unterm Tisch!

Fang die Feste
wenn sie fallen,
Merk dir sieben
Zaubersprüche,
sprich mit Tieren,
schwimm stromaufwärts
sei ein Fisch!
Rotraut Susanne Berner

Samstag, 17. November 2018

Josef Guggenmos Preis 2018 für Michael Hammerschmid



Am 16. November wurde Michael Hammerschmid für seine Gedichte mit dem Josef-Guggenmos-Preis ausgezeichnet. Die Gedichte sind im Tollen Heft Nr. 49, unter dem Titel "Schlaraffenbauch" erschienen.
    
Claudia Pecher, Präsidentin der Akademie für Kinder-und Jugendliteratur überreicht den mit 3.000 Euro dotierten Preis an Michael Hammerschmid

Die Preisverleihung war eingebettet in eine Tagung der Schwaben Akademie in Irsee, veranstaltet von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur (Volkach).

Prominente Gäste hielten Vorträge, lasen in Schulen und unterhielten sich auf dem Podium. Unter anderen und neben dem Preisträger: Nadia Budde, Paul Maar, Uwe-Michael Gutzschhahn, Heinz Janisch, Arne Rautenberg, Susan Kreller und viele andere....
Titel der Tagung: Eine neue Sicht auf das Kindergedicht.
  
Der Laudator und erste Preisträger (2016),               Im Gespräch mit dem neuen und alten Preisträger: Ulrich Störiko-Blume
Arno Rautenberg
Johannes Öllinger, musikalische Begleitung und ein vertontes Gedicht von Michael Hammerschmid
Gedichte mit Bildern von Rotraut Susanne Berner
Die Tollen Hefte Nr. 49
18,00 Euro
32 Seiten
mit Beilage

Die Tollen Hefte gibt es nur in der Büchergilde Gutenberg.
Werden Sie Mitglied!


Freitag, 19. Oktober 2018

paper positions.munich vom 18. -21. Oktober 2018

  

mit dem Focus auf das Medium Papier zeigen ausgewählte Galerien 
Collagen, Scherenschnitte, Fotographien, Künstlerbücher und Objekte 
an einem schönen Ort und in konzentrierter Form. Eine lohnenswerte intime 
und vielseitige kleine Messe mitten in der Stadt.

  
  
        Yamamoto Masao                                                          Detlef HALFA

  
Arno Beck, Schreibmaschinenzeichnung

Alte Bayerische Staatsbank

Kardinal-faulhaber-straße 1

80333 München

Freitag, 12. Oktober 2018

"Petra", aus den Wimmlinger Geschichten wird von Ella vorgetragen

Auf dem Kanal The Bonskis kann man Ella zuhören, wie sie das komplette Buch "Petra" aus den Wimmlinger Geschichten aufsagt. Toll!



Rotraut Susanne Berner
Petra
Wimmlinger Geschichten
16 Seiten
Gerstenberg Verlag

Dienstag, 2. Oktober 2018

Lyrik-Preis für Michael Hammerschmid und das Tolle Heft Nr. 49 "Schlaraffenbauch"

Der Josef-Guggenmos-Preis für Kinderlyrik 2018 geht an Michael Hammerschmid für Schlaraffenbauch (herausgegeben und illustriert von Rotraut Susanne Berner, erschienen in den „Tollen Heften“ in der Edition Büchergilde). Der 1972 geborene Autor lebt, arbeitet und unterrichtet in Wien.

Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. am 16. November 2018 im Rahmen der Fachtagung „Eine neue Sicht auf das Kindergedicht“ in der Schwabenakademie Irsee verliehen.

Die Jury-Begründung lautet: Einer spannt den Bogen auf, beginnt mit „bitter weinst du“ und endet mit „was machen wir nun?“. Dazwischen findet eine feine Entwicklung statt, die der Beobachter wach registriert, vom Tränenstrom über das allmähliche Versiegen der Tränen, vom Überwältigtsein durch schwarze Gedanken über das Aufhellen des inneren Horizonts bis zur sanften Auflösung des Kummers. All das begleitet der Lyriker als Momentaufnahme, und das fragile Gleichgewicht zwischen dem Beobachter, dessen Worte zugleich beschreiben und trösten, und dem Bekümmerten setzt sich in vielen ähnlichen Konstellationen der 24 Gedichte dieses Bandes fort. 

Es sind Begegnungen, die zu Texten werden und solche wundervollen Zustandsbeschreibungen motivieren wie „ich muss viel / nichts tun, gut?“, die uns beschäftigen, weil sie sich nicht vollständig auflösen. Reime scheinen auf und verschwinden wieder, um wiederzukehren, wenn wir es nicht erwarten. Und so irrlichtern die Gedichte von Michael Hammerschmid in ihrer Form fröhlich zwischen den beiden Polen der Beckmesserei und der Willkür, ohne je einem von ihnen zu nahe zu kommen. Die Farbbilder von Rotraut Susanne Berner, die diese Gedichte in die von ihr herausgegebenen „Tollen Hefte“ aufgenommen hat, sind genauer Lektüre ebenso geschuldet wie dem Willen zur interpretatorischen Freiheit, zum Neuschaffen des Vorgefundenen. Entstanden ist ein funkelndes kleines Meisterwerk aus eigenem Recht.