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Dienstag, 1. März 2011

Gosia Machon in der Tollen Galerie "IM GEBIRG', IM GEHEGE"

Ausstellung noch bis zum 16. April in der Tollen Galerie (Gebirg')  
und in der Galerie Juliane Krose (Gehege)
Und wie kommt man vom Gebirg' ins Gehege? Ganz einfach, man folgt den Zeichen des Wanderweges - es sind nur wenige, gefahrlose Meter, sehr gut markiert:


Und so sah es am Freitagabend "im Gebirg'" - der Tollen Galerie aus:





Die Aussichten an beiden Standorten sind großartig! 
Hier ein kleiner Panormablick:

Fast alle Bilder können auch unter der Adresse:
http://www.tolle-galerie.de/
in einer virtuellen Ausstellung betrachtet werden.

                                              



Montag, 28. Februar 2011

Antwerpen Dreiländerkonferenz

Impressionen von Antwerpen, wo ich zu einer Dreiländerkonferenz eingeladen war.
Es war grau und regnerisch, aber Bart Moeyaert hat alles wettgemacht mit einem liebevollen abendlichen Überraschungs-Empfang mit Freunden.
Hier sieht man ihn beim Empfang im Rathaus ebenso unscharf von meinem iphone eingefangen wie Armin Abmeier in guter Gesellschaft:

Bart Moeyaert http://www.bartmoeyaert.com/
Armin Abmeier http://www.tolle-hefte.de/
Das zentrale Thema der Dreiländerkonferenz war " Kind(heits)bilder in der Kinder- und Jugendliteratur (kindbeeld in de jeugdliteratUhr)".
Dazu gab es zahlreiche Vorträge, workshops und Diskussionen. Das schönste für mich waren die Begegnungen mit Kollegen und Freunden aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Ich selber habe zusammen mit Armin Abmeier an der Academy of Fine Arts einen Vortrag gehalten.
Es waren ungefähr 60-70 Studenten aus den Klassen Graphik-Design und Illustration da. 
Eingeladen hatte mich Kristien Aertssen, http://www.villakakelbont.be/html/auteurs/auteurscontent.asp?show=id&id=197
die dort Illustration unterrichtet und deren schönes, neues Buch: Als Oma ein Vogel wurde gerade im Gerstenberg Verlag erschienen ist: http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailkinderbuch&url_ISBN=9783836953498

Am Tag darauf habe ich mich mit Ingrid Godon http://www.perlentaucher.de/autoren/4667/Ingrid_Godon.html
und Charlotte Dematons über wortlose Bilderbücher unterhalten, und am Samstag gab es noch zum Abschluss ein Gespräch mit den Kollegen Carll Cneut http://users.telenet.be/carllcneut/uk/uk_biography_01.htm
laus Belgien und Jan Jutte http://www.janjutte.nl/ aus den Niederlanden.

Ingrid Godon
Das neue Buch von Ingrid mit Gedichten von Toon Tellegen, wird im Mai bei Lannoo erscheinen 
Antwerpen ist eine schöne Stadt mit interessanter Architektur. Wer sich für Comics und Comic-Art interessiert, muss unbedingt zu Mekanik gehen in der Sint-Jacobsmarkt-Straat. 


Ansonsten kann man auch einfach in die Luft gucken und die zahlreichen tollen Häuser und Giebel betrachten. Achtung, Stolpergefahr!




Freitag, 11. Februar 2011

Frühlings-Garten-Gefühle


weißen ich schneen
frier beißen finger
fußen eis rutschen
nasen ich tropf-tropf

Ernst Jandl

Dieses Buch wird die Wartezeit auf den Frühling verkürzen. 
Es ist gerade im Verlag Antje Kunstmann erschienen .
Hier ein kleines, akkustisches und optisches amuse-gueule:


Susanne Wiborg
BIN IM GARTEN!
mit Bildern von
Rotraut Susanne Berner
14.90 EUR
In ihren »grünen Salon« lädt Susanne Wiborg
die Leser auch in diesem dritten Band 
ihrer Garten­kolumnen ein 
und erzählt von ihm in so leuchtenden Farben, 
dass man am liebsten im Garten weiterlesen will, 
in welchem auch immer. 
»Garten ist genau wie das richtige Leben: durchwachsen«, 
schreibt Susanne Wiborg, und wenn zunächst 
viel auszusuchen und zu pflanzen ist, 
so kehrt nach einiger Zeit eine gewisse Ruhe ein, 
die Tiere kehren zurück, und zeitweise wird das 
Beobachten wichtiger als das Bewegen. 
Das Leben mit einem Garten 
hat viel vom Reiz einer großen Inszenierung, 
nur »dass man draußen eben nie weiß, 
wer die aktuelle Hauptrolle übernehmen wird:
eine wundervoll singende Grasmücke – 
oder doch irgendeine lichtscheue Gärtner-Nemesis, 
die im Schutze einer einzigen Nacht alle Setzlinge 
zu einer amorphen Masse abfräst«. 
Unter ihren wunderlichen Gästen sind diesmal 
die zarten kaltblütigen Vorfrühlings-Zyklamen, 
Mondviolen, Perückenstrauch und die Wegwarte, 
Blume des Jahres 2009. Ein Sperberweibchen kommt vorbei 
und die lang erwartete Erdkröte, die Schnecken 
und wenig erwünschten Riesenmaden. 
Susanne Wiborg erzählt amüsant, kenntnisreich und 
mit großer Liebe zum Thema.







Freitag, 4. Februar 2011

Hunde zum verschenken!

Als Begleiter der poetischen Katze ist gerade der poetische Hund erschienen und im Buchhandel erhältlich. Mit vielen Bildern und Gedichten - natürlich mit  Ernst Jandls Mops , aber auch mit einem blauen Hund von Peter Hacks und anderen Hunden: beschrieben u.a. von Morgenstern bis Christa Reinig, Max Kruse, James Krüss, Wilhelm Busch und Heinz Erhardt, Robert Gernhardt oder Charles Bukowski.


Der prosaische Hund
Gedichte
Herausgegeben von Armin Abmeier
mit vielen Bildern von Rotraut Susanne Berner
Verlagshaus Jacoby&Stuart
und kostet 11,50 Euro 



Bereits erschienen
Die poetische Katze
Gedichte
Herausgegeben von Armin Abmeier
mit vielen Bildern von Rotraut Susanne Berner
Verlagshaus Jacoby&Stuart
11,50 Euro 

Sonntag, 23. Januar 2011

21. Januar 2011. Vernissage Volker Pfüller




Es war sehr kalt und erfreulicherweise sehr voll. 
Das Zelt auf dem Gehweg mit integrierter Gasbeheizung 
und Kerzenbeleuchtung vermittelte ein subjektives, aber trügerisches Gefühl von  Wärme. Man konnte das Zelt dank Ein- und Ausgang durchqueren, trotzdem fühlte sich ein Herrchen mit Hund im öffentlichen Raum gestört. 
Angebotene Speisen und Getränke halfen nicht, ihn zu beruhigen. Hier die allerersten Schnappschüsse.
Wolfgang Till und Volker Pfüller

Donnerstag, 6. Januar 2011

Einladung !!!!! Viel Theater um Volker Pfüller



Die nächste Ausstellung in der Tollen Galerie zeigt vor allem Theaterarbeiten des bekannten Illustrators, der sich in München in den achtziger Jahren einen Namen gemacht hat mit Bühnenbildern und Kostümen an den Kammerspielen.



Zusammen mit Alexander Lang entstanden
zahlreiche Inszenierungen - u.a. Phädra und Penthesilea, Don Karlos und die Einsamkeit der Baumwollfelder.



Aufregend sind vor allem auch seine Plakate, in einer Sprache, die damals ungewöhnlich und originell war und es bis heute geblieben ist. Er ist Lehrer und Vorbild für viele junge Künstler und kann von sich sagen, dass er eine eigene "Schule" begründet hat. Neben seiner Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner hat Volker Pfüller als Professor an der berühmten Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst unterrichtet und aus seinen Klassen sind viele namhafte Künstler hervorgegangen.
In letzter Zeit beschäftigt sich Volker Pfüller vor allem mit Linolschnitten. Für den aufsehenerregenden Verlag Lubok hat er schon vier Bücher gestaltet. Rechtzeitig zur Ausstellung wird das neue Buch
"THEATER"mit farbigen Linoldrucken erscheinen.
Aus dem Lubokband "Tierlein"
copyright Volker Pfüller





































Mittwoch, 15. September 2010

Blexbolex in der Tollen Galerie

Am 4. September wurde die Tolle Galerie mit einer Ausstellung des Künstlers Blexbolex eröffnet.
Armin Abmeier
Tolle Galerie in Münchens Dreimühlenstr. 27 

Bilder, Masken und Graphiken

Der Künstler Blexbolex vor einem seiner Bilder

Einführung von Helmut Kronthaler, daneben Armin Abmeier (Mitte) und rechts Blexbolex

Zur Eröffnung schreibt Daniel Wüllner im "Tagesspiegel":
Armin Abmeier ist Comicverleger - und nun auch Galerist. Zur Eröffnung seiner "Tollen Galerie" kamen Freunde und Interessierte, Künstler und Buchhändler in Münchens Dreimühlenviertel, um die Werke des Zeichners Blexbolex zu bewundern.
"Halleluja Berlin! Alle wollen dahin" singt Rainald Grebe so schön in seiner Hommage an Brandenburg – und auch viele Comickünstler sind dem Ruf in die Hauptstadt gefolgt. Dort kann es gerne mal passieren, dass man sich auf der Geburtstagsfeier eines jungen, aufstrebenden Künstlers gleich von der ganzen deutschen Comicszene umringt findet. In München dagegen sieht das etwas anders aus: Während in den Achtzigern die bayerische Metropole mit verschiedenen Magazinen ihr goldenes Comiczeitalter feierte, geht man nun alles etwas geduldiger an.
Geduld gehört zu den Kardinaltugenden von Armin Abmeier, dem Herausgeber der tollen Hefte – und nun eben auch Galerist. In seiner Zeit als
Bei der Ausstellungseröffnung führt Galerist Armin Abmeier (links) in das Werk von Blexbolex (rechts) ein. - FOTO: DANIEL WÜLLNER
Buchhändler und Verlagsvertreter lernte er, auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und Geschichten über die zu verkaufenden Bücher zu erzählen. Sein Interesse an grafischer Kunst und Literatur traf in den Sechzigerjahren auf den amerikanischen Undergroundcomic. Seitdem entwickelten sich nicht nur zahlreiche Freundschaften mit Künstlern, sondern auch 34 tolle Hefte, die seit vergangenem Freitag in dertollen Galerie ihren Platz an den Wänden finden. Vier Ausstellungen plant Abmeier im Jahr.
Auch die Freundschaft zum ersten ausstellenden Künstler Blexbolex (alias Bernard Granger), mit dem Abmeier bereits ein "tolles Heft" gemeinsam realisierte, hat sich langsam entwickelt. Die beiden Männer sind sich gar nicht so unähnlich: Blexbolex’ Maltechnik – Gouache auf Reispapier – ist eine vergleichbar geduldige Kunst, die sehr viel Zeit benötigt, um sich zu entwickeln. In seinen Begrüßungsworten zur Vernissage erläutert der Kunsthistoriker Helmut Kronthaler diese Technik: Blexbolex trägt die Gouache auf Reispapier auf und muss warten, bis die Farbe vollends eingezogen ist. Während seine grafischen Anspielungen auf Tintin und seine eigenen Kreationen langsam eintrocknen, zieht sich das Papier zusammen und wirft kleine Falten; es arbeitet.
Blexbolex’ neustes Werk, das 140 Seiten haben soll, ist bisher nur in Auszügen zu sehen. Doch werden diese Exponate nicht Teil des neuen Buches, da Blexbolex alle Originale behalten will. Neben diesen „aussortierten“ Originalen hängen in der tollen Galerie auch modellierte Masken, deren brave Verpackungen einer kindlichen Nostalgie frönen und gleichzeitig an unheimliche Monster erinnern.
Das entspannte Publikum nimmt die Werke in Augenschein und blättert in den ausgelegten verschiedensprachigen Comics von Blexbolex. Mittlerweile haben hat sich auch ein weiterer Comickünstler und Wahlmünchener eingefunden: Uli Oesterle. Während langsam die Dämmerung einsetzt, genießt man im stimmungsvollen Ambiente der Dreimühlenstraße bei einem kühlen Bier und Wein die Unterhaltungen. Selbst wenn Münchens Bürgersteige nicht so breit sind wie die in Berlin, so bietet die Stadt dennoch genug Platz für eine tolle Galerie, in der man sich noch Zeit für die Kunst des Comics nimmt.
ILLUSTRATION: BLEXBOLEX
Ausstellung: "Blexbolex: Bilder und Masken" (mit Stefanie Schilling), noch bis zum 30. Oktober, Dreimühlenstraße 27, 80469 München. Öffnungszeiten: Mittwoch und Samstag, 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung. Virtuelle Ausstellung:http://www.tolle-galerie.de/VA/virtuelle_ausstellung.html