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Dienstag, 28. Juli 2015

Das Tolle Heft Nr. 44

Am 27. Juli wurde im Memminger MedienCentrum das neue Tolle Heft gedruckt.
Kristin Foltan erzählt in vielen Bildern und knappen Texten die spektakuläre Geschichte vom Kunstraub in Rotterdam. 
Zum Heft gibt es wie immer eine schöne Beilage - ein Poster, das auch die geraubten Kunstwerke zitiert. 


    
Auswahl Pantone: auf dem Fächer und auf den Druckwalzen
Der Druckbogen mit einem ersten Ergebnis
  
Der Drucker ist der Steuermann

Schutzumschlag 

Die Künstlerin im Dialog mit Makulaturen und Walter Kurz vom Memminger MedienCentrum
  
Ausschnitte aus der Beilage

Kristin Foltan
Der Kunstraub von Rotterdam
32 Seiten, fadengeheftet
mit einer Poster-Beilage
und Schutzumschlag
gedruckt aus vier Sonderfarben
erscheint im September bei der Büchergilde Gutenberg
und bei der edition büchergilde

Mittwoch, 1. Juli 2015

Ausblick auf die Frankfurter Buchmesse

Im September erscheint das Buch "Das Beste vom Allem" bei ALADIN zugunsten der Stiftung Illustration.
Das Börsenblatt hat bereits im März einen kleinen Bericht geschrieben.

Ausstellung: 
Vorab werden die Bilder im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf gezeigt. 
Die Eröffnung der Ausstellung findet während des 8. Workshops der Stiftung Illustration statt:
Freitag, 11. September 2015
19.30 Uhr
DAS BESTE VON ALLEM
mit Jutta Bauer und Katja Spitzer (Herausgeberinnen des Buches »Das Beste von Allem«) und Klaus Humann 
(Verleger, ALADIN Verlag). Gastgeberin: Stiftung Illustration.
Auktion: 
Eine große Auswahl der Bilder wird auch in diesem Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse verauktioniert.
Ort:
Am Stand der Stiftung Illustration Halle 4.1
Termin:
Donnerstag, 15.10.2015 ab 14.00 Uhr 
zugunsten der Stiftung Illustration.

Dienstag, 9. Juni 2015

Das Tolle Heft Nr. 44 ist in Vorbereitung


Erinnern Sie sich noch an den Kunstraub von Rotterdam? 2012 stand die ganze Kunstwelt Kopf. Presse, Politik, Polizei und Interpool waren fassungslos. In nicht einmal fünf Minuten gelang es einer Diebesbande, während der Jubiläumsschau der Kunsthalle Rotterdam, sieben millionenschwere Gemälde zu stehlen, darunter Werke von Picasso, Matisse, Gauguin und Monet. Die Methode war so brutal wie einfach: mit Teppichmessern wurden die Leinwände aus den Bilderrahmen geschnitten, zusammengerollt und mit einem schnellen Sprint aus dem Museum getragen.
Kristin Foltan hat diesen spektakulären Coup mit absurdem Ausgang im Stil einer Gangsterkomödie verewigt.
Eine wirklich tolle Geschichte, wie erfunden für die Reihe der Tollen Hefte.

Über Kristin Foltan
Kristin Foltan war Studentin von ATAK an der Hochschule Burg Giebichenstein.
Ihre Bildauffassungen zeigen zwar Einflüsse des Meisters, sind aber in Manier und Technik völlig eigenständig und authentisch. Das vorliegende Heft spielt mit der Ästhetik von Pulp-Magazinen, und benutzt – passend zur Geschichte – Repertoire und Technik traditioneller Moritaten.
Die Lebendigkeit der erzählenden Bilder, ihre naive Anmutung und der Umgang mit der Drucktechnik zeigen eine junge Künstlerin, die eine ganz eigene und unverstellte Sprache spricht.
   
Tolles Heft 44
Der Kunstraub von Rotterdam
Kristin Foltan (Text und Illustration)
Hrsg. von Rotraut Susanne Berner
Nach einem Bericht der Berliner Zeitung
vom 19. Juli 2013 von Ingeborg Ruthe
Mit Original-Flachdruckgrafiken in
vier Sonderfarben und einer Beilage
Fadenknotenheftung
Limitierte Auflage
32 Seiten
€ 16,95 (bei der edition Büchergilde)
Lieferbar ab September 2015

Montag, 1. Juni 2015



Die Freude, die wir an den Blumen haben,

das ist noch ordentlich vom Paradiese her.

Philipp Otto Runge

Dienstag, 19. Mai 2015

Buchmesse in Warschau und Literaturfestival

Von Dwie Siostry, "Zwei Schwestern", einem noch jungen Verlagshaus in Warschau und dem Goetheinstitut war  ich vom 12. -17. Mai nach Polen eingeladen. Die erste Station war Krakau mit einem Literaturfestival mit zahlreichen Veranstaltungen: Festiwal Literatury dla Dzieci.
Natürlich hat man zu Land und Leuten keinen so unmittelbaren Zugang, wenn man die Landessprache nicht beherrscht und darüber hinaus nicht einmal die einfachsten Worte richtig aussprechen kann. Mit englisch und Übersetzer hat es aber ganz gut funkitioniert.
Es ist spürbar, wie lebhaft das Interesse an in- und ausländischer Literatur in Polen ist.
Ich war unterwegs mit meinen Jahreszeiten-Wimmelbüchern, die in Polen "Frühling in der Kirschbaumstraße", etc. heißen. Ein dazugehörendes Kochbuch ist im gleichen Verlag gerade erschienen als allererste Lizenz.
Krakau ist eine wunderschöne, alte und völlig unzerstörte Stadt, mit vielen jungen Menschen, Milchbars (eine polnische Besonderheit!), Blumenmärkten und Antiquariaten. Selten trifft man auf ein modernes Gebäude in der Altstadt.


  
  
 Das Literaturfestival hatte morgens mehr als 100 Kinder zu einem "Vortrag" über meine wortlosen Wimmelbücher eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Simon, der witzig, einfallsreich und unterhaltsam 
alle Zuhörer zum Mitmachen animiert hat.

  
Nachmittags gab es in den tiefen Kellern unter dem Goethe-Institut am Marktplatz, dem ehemaligen Palais Potocki, eine Veranstaltung mit 30 Kindergartenkindern, die zusammen eine lange Straße gemalt haben. 
 
Viel Zeit hatte ich nicht, zwischen Interviews und Veranstaltungen - hier einige Eindrücke 
von einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt.
  
  
Donnerstagabend fuhr mein Zug von Krakau nach Warschau - einer Stadt, wie sie gegensätzlicher kaum sein kann.
Unterwegs durch ein wunderschönes grünes Land mit einem weiten Himmel:

Die Buchmesse fand im Nationalstadion Narodowy statt - ein ungewöhnlicher Platz für eine Buchmesse. 
Es ist eine reine Publikumsmesse, bei der die Verlage ihre Bücher verkaufen und viele Lesungen, 
Vorträge, workshops und Ausstellungen stattfinden. 
 
Während sich im Zwischengeschoss die Besucher drängelten, wurde unten auf dem Spielfeld ein nagelneuer Rollrasen ausgelegt. "Mein" Verlag "Dwie siostry" hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben und die Ergebnisse waren auf der Agora vor dem Stadion ausgestellt. Eine beeindruckende Schau vieler junger Illustratoren.
Jadwiga Jędryas und Katarzyna Domańska von "Dwie siostry" vor dem Nationalstadion in Warschau.
 
Ein weiterer workshop auf der Buchmesse, ein Besuch in einem deutschen Kindergarten und zahlreiche Interviews,
Begegnungen und Gespräche bei pierogi, Borscht und Kaffeepausen:
    
Am Samstagnachmittag kamen noch zahlreiche Besucherinnen mit ihren Kindern in die 
wunderschöne kleine Buchhandlung des Verlages: 
Mein Spaziergang durch Warschau an einem kühlen Sonntagmittag kurz vor dem Abflug: