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Die Tollen Hefte


Die TOLLEN HEFTE 
wurden von 1991 - 2012 von Armin Abmeier herausgegeben.
Sie erschienen zuerst im MaroVerlag , jetzt in der Büchergilde Gutenberg 
Alle Hefte haben 32 Seiten, einen Schutzumschlag, sie sind fadengeheftet und allen liegt
zusätzlich eine Graphik, ein Poster, o. ä. bei. 
Die Auflagen sind limitiert und in der Original-Flachdruck-Graphik
(vergleichbar mit der Lithographie) hergestellt.
Den 150 nummerierten und signierten Vorzugsausgaben ist eine zusätzliche Graphik beigelegt.
Die Hefte sind sowohl bei der Büchergilde Gutenberg, als auch im
Buchhandel erhältlich.

Armin Abmeier ist am 24. Juli nach einjähriger Krankheit gestorben.
Das Heft Nr. 39 ist das letzte, das im Sommer 2012 von ihm herausgegeben wude.
Es war sein Wunsch, dass ich in seinem Sinne die Herausgabe der Tollen Hefte fortsetzen soll.
Auf der Buchmesse 2012 in Frankfurt wurde dies am 10. Oktober auf einer kleinen Gedenkfeier bekanntgegeben.

Interview mit Armin Abmeier, zu den Tollen Heften, der Galerie und speziall zu der
ATAK-Ausstellung unter diesem link.
Interview von Pascal Fischer mit Rotraut Susanne Berner am Sonntag, dem 26.1.2014
in SWR2

Zwei schöne Radio-Features zu den Tollen Heften:
Von Nils Kahlefendt, Journalist in Leipzig, ein schöner Beitrag über 
die Druckerei Hensel, das vom MDR FIGARO ausgestrahlt wurde. 
Hier zum podcast.
Von Niels Beintker, ein Bericht über Hans Traxler 
und das Tolle Heft Nr. 43, ausgestrahlt vom BR 2 Kulturjournal
Hier zum podcast.

Jubiläum und Ausstellung!
1991-2016: 25 Jahre Tolle Hefte


2016 werden die Tollen Hefte 25 Jahre alt. Auch darum wird es in Bologna eine große Ausstellung zu den Tollen Heften geben. Anlässlich der Kinderbuchmesse in Bologna ( 4. -7. April 2016), auf der Deutschland Gastland ist, 
zeigt das Goethe-Institut Rom in Zusammenarbeit mit Hamelin, einer italienischen Kulturstiftung, die Geschichte 
der Tollen Hefte, ihre Künstler und Autoren, ihre Besonderheiten mit vielen Blicken hinter die Kulissen.

Eröffnung am Sonntag, dem 3. April, um 19:30

Palazzo d'Accursio, Sala d’Ercole, direkt an der Piazza Maggiore


25th anniversary and exhibition of the series „Die Tollen Hefte“

Founded in 1991 by Armin Abmeier, the series of the Tolle Hefte arrived at Nr. 45.

This booklet, appearing in march 2016, is just in printing and is designed, invented, written and illustrated by Nadia Budde, 
an artist from Berlin, well known from her lovely-nasty picture-books. She was on Armins list of artists since a long time, but only now she did a great artwork about couples in the broadest sense.

As Germany will be hostcountry at Bologna's bookfair this year, an exhibition of „Die Tollen Hefte“

is just in preparation, curated by Hamelin association in Bologna and organized together 
with the German Goethe-Institut Rom.


The opening of the exhibition will be on sunday, 3rd april at 19:30 

Palazzo d'Accursio, Sala d’Ercole, Piazza Maggiore.
Die facebook-Seite von Hamelin Associazione Culturale informiert regelmäßig über die Aktivitäten im Rahmen 
der Buchmesse in Bologna im April: Deutschland ist Gastland auf der größten Kinderbuchmesse der Welt, 
und sowohlHamelin, als auch das Goethe-Institut, als auch die Buchmesse Frankfurt, haben ein umfangreiches und lebendiges Programm entwickelt.

Besonders schön wird sicher die Ausstellung zu den Tollen Heften. Dazu gibt es ein Katalog-Konvolut im Schuber,
von ATAK gestaltet und der im Verlag orecchioacerbo auf englisch und italienisch erscheinen wird. 
Er besteht aus drei Heften, die sich in Format und Anmutung an den Tollen Heften orientieren und einem großen
Plakat von Henning Wagenbreth. Vier Illustratoren haben sich in Heft III mit einem Brief des Pädagogen Pestalozzi beschäftigt - ein Projekt, das dem Erfinder und ehemaligen Herausgeber der Tollen Hefte, Armin Abmeier, 
ganz sicher sehr gut gefallen hätte.
Ausstellungsmaterial - Schätze aus Armin Abmeiers Leben: sein "roter Faden" zu den Tollen Heften.
Katalogheft 1 mit vielen Bildern und einem ausführlichen Text zu den Tollen Heften. 
Schutzumschlag von Henning Wagenbreth
Katalogheft II mit vielen Bildern und einem langen Interview mit Rotraut Susanne Berner.
Schutzumschlaggestaltung Rotraut Susanne Berner

Katalogheft III illustriert einen Brief von Johann Heinrich Pestalozzi: Großartige Bilder von Paula BullingPaul PaetzelRiikka Laakso und Christina Röckl

Und hier geht es noch einmal zur Ausstellung der Tollen Hefte am Sonntag, dem 4. April 2016 in Bologna:

Die meisten Illustratoren der Hefte haben sich auch intensiv mit dem Medium Bilderbuch beschäftigt
und so liest sich die Liste der Künstler nicht nur ein wenig wie ein who-is-who der Illustratorenszene, sondern auch
der internationalen Bilderbuchwelt:


As most of the Tolle-Hefte-artists are doing childrens-books as well, the list of the illustrators

can be read not only as a who-is-who of best illustrators, but also as a list of best children's-books-artists: 


ATAK (Georg Barber)
Rotraut Susanne Berner
Blexbolex (Bernard Granger)
Jens Bonnke
Nadia Budde
Sophie Dutertre 
Wolf Erlbruch 
Christoph Feist
Anke Feuchtenberger
Kristin Foltan 
Anselm Glück 

Moritz Götze 
Kitty Kahane
Yvonne Kuschel
Gosia Machon
Sophia Martineck
MAX (Francesc Capdevila)
Thomas M. Müller 
Franziska Neubert 
Christoph Niemann 
Volker Pfüller 
Dmitri A.Prigow
Nicolas Robel
Merav Salomon
Axel Scheffler 
Stefanie Schilling
Katja Spitzer
Katrin Stangl
Hans Traxler
Henning Wagenbreth

Das Tolle Heft Nr. 47
Im März 2017 erscheint das Tolle Heft Nr. 47 - wie immer bei der Büchergilde Gutenberg und der edition büchergilde.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich gerne etwas Grundsätzliches klären:
ich werde sehr oft gefragt, ob man die Tollen Hefte nur als Mitglied der Büchergilde Gutenberg erwerben kann.
Dem ist nicht so: die Hefte erscheinen für 14,95 Euro für Mitglieder bei der Büchergilde Gutenberg, die Ausgabe der edition Büchergilde kann man aber in jeder Buchhandlung erwerben, zu einem unwesentlich höheren Preis,
nämlich für 16,95 Euro. Ich persönlich finde die Hefte eigentlich viel zu preiswert, wenn man bedenkt, 
dass sie bibliophile und einmalige Kostbarkeiten sind:
Jedes Heft hat 32 Seiten, ist fadengeheftet, hat einen Schutzumschlag, eine Beilage und ist rasterfrei, mit bis zu 5 Sonderfarben in einer einmaligen limitierten Auflage gedruckt. Fast immer handelt es sich auch bei den Texten
um Erstausgaben - wie auch jetzt  beim nächsten Heft:


Michael Ondaatje, der weltberühmte Autor vom "Englischen Patienten", 
hat mir diese bezaubernde Kurzgeschichte für die Tollen Hefte anvertraut. 
Michael Ondaatje



  
© Foto von Michael Ondaatje: Hans-Peter Hassiepen, © Zeichnung: Serge Bloch


Es ist die Geschichte von Jasper, einem Dobermann, 
der eine steile Bühnenkarriere als Schoßhund von Cleopatra 
in G. B. Shaws Theaterstück "Cäsar und Cleopatra" macht.
Serge Bloch hat das Heft vierfarbig illustriert und gestaltet.
Hier ein paar erste Eindrücke:


Michael Ondaatje / Serge Bloch
Jasper braucht einen Job
Büchergilde Gutenberg 
und edition büchergilde
32 Seiten, gedruckt mit vier Sonderfarben,
Schutzumschlag und Beilagenposter
Euro 14,95 und Euro 16,95
Das Tolle Heft Nr. 47 erscheint im März 2017

Das Tolle Heft Nr. 46,
das für September 2016 angekündigt war, wird nachgereicht.
Nähere Informationen zu gegebener Zeit hier, oder beim Verlag.

Das Tolle Heft Nr. 45

Über die Künstlerin:
Nadia Budde wurde 1967 in Berlin geboren. Sie ging zur Schule, machte eine Ausbildung zur Schaufenstergestalterin 
und studierte Grafik-Design in Berlin und London. Ihre Bilderbücher gewannen zahlreiche Preise, 
unter anderem zweimal den Jugendliteraturpreis (1999) für „Eins, zwei, drei, Tier“ und 2010 für 
„Such dir was aus, aber beeil dich! Kindsein in zehn Kapiteln“. Die Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. 
Diverse Lehraufträge, Workshops und Lesungen im In-und vor allem im Ausland 
entfernen sie oft von ihrem Schreibtisch, der in Berlin steht.

Sie selbst sagt zu dem gerade entstehenden Tollen Heft Nr. 45: 
„Manche Paare sind grauenhaft, sie kleben aneinander, benehmen sich wie eine einzige Person, kippen zu Seite, 
wenn sie vereinzelt werden. Andere Paare warten nur darauf, aus ihrer vertrauten Zweisamkeit gerissen zu werden, 
wollen neue Partner, neue Namen, falsche Namen oder sie wollen einfach mal allein sein. Nach Umgruppierung, Vereinzelung, Vermischung kann man beobachten, wie sie sich anschließend benehmen. "

Nadia Budde
Durch & Durch
Das Tolle Heft Nr. 45
Mit vier Sonderfarben und einer Beilage
Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag
Limitierte Auflage, 32 Seiten
Hrsg. von Rotraut Susanne Berner 
€ 16,95

Das Tolle Heft Nr. 44 
ist im September 2015 erschienen und wurde wieder im Memminger MedienCentrum gedruckt. 
Das Heft handelt von dem dreisten Kunstraub in Rotterdam und die Künstlerin, Kristin Foltan, 
hat das Heft nach Art eines Pulp-Magazins gestaltet. 
Über die Künstlerin: 

Kristin Foltan war Studentin von ATAK an der Hochschule Burg Giebichenstein. Ihre Bildauffassungen zeigen zwar 
Einflüsse des Meisters, sind aber in Manier und Technik völlig eigenständig und authentisch. 
Das vorliegende Heft spielt mit der Ästhetik von Pulp-Magazinen, und benutzt – passend zur Geschichte – 
Repertoire und Technik traditioneller Moritaten. Die Lebendigkeit der erzählenden Bilder, ihre naive Anmutung 
und der Umgang mit der Drucktechnik zeigen eine junge Künstlerin, 
die eine ganz eigene und unverstellte Sprache spricht.


Die erste Form kommt aus der Druckmaschine...

Die Farbskala wird noch einmal überprüft...

Pantone-Gelb...
Kristin Foltan im Gespräch mit Walter Kurz im Memminger MedienCentrum...
...am interessantesten ist immer die Makulatur...

Kristin Foltan
Der Kunstraub von Rotterdam
Das Tolle Heft Nr. 44
Mit vier Sonderfarben und einer Beilage
Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag
Limitierte Auflage, 32 Seiten
Hrsg. von Rotraut Susanne Berner 
€ 16,95

Das Tolle Heft Nr. 43 
Diesmal wurde beim Memminger Mediencentrum gedruckt,
wo auch schon die Hefte 31, 32 und 33 entstanden. 
Für alle, die es nicht erwarten können, hier schon mal 
ein kleiner Blick auf die kommende Badesaison, verfertigt von Hans Traxler
großartig gezeichnet und gereimt, minimalistisch und poetisch, genial. 

 
auf der "kleinen" Heidelberger werden Umschlag und Einband in drei Sonderfarben gedruckt.
 
Kritische Blicke auf Vorlagen und Druckergebnisse: 10 % mehr Gelb?

Der erste Bogen
Manuelle Farbauszüge von Hans Traxler auf Transparentpapier
 

   

 
Ausschnitt 
 

  
Hans Traxler
Ein Sturmtief überm Freibad Hausen
Das Tolle Heft Nr. 43

Mit zwei Sonderfarben und einer Beilage
Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag
Limitierte Auflage, 32 Seiten
Hrsg. von Rotraut Susanne Berner 
€ 16,95
ISBN 978-3-86406-046-5

Lieferbar ab April 2015

Das Tolle Heft Nr. 42


Katja Spitzer hat eine wunderbar gruselige und 
seltsame Geschichte über einen Orchideensammler von H.G. Wells illustriert und gestaltet 


Ich freue mich über die Wahl dieses Autors besonders, weil Armin Abmeier ein früher und großer Fan 
der Science-Fiction war und seine umfangreiche Sammlung aus Platzgründen 
schon früh und schweren Herzens verkaufen musste. 
Hier ein link zu einer schönen Sendung im DLF vom 29. Oktober.
Neben Der Flucht nach ABECEDERIA von Blexbolex ist dieses Heft 
jetzt das zweite, das aus diesem Genre stammt.

Das Tolle Heft Nr. 41
Topo Limbo

Über Nicolas Robel:

Der Genfer Nicolas Robel ist dank seiner vielfachen Begabungen
eine Ausnahmeerscheinung in der Schweizer Comic-Szene: Zunächst ist
er ein interessanter Erzähler und talentierter Zeichner, dazu ist er
ein erfolgreicher Grafiker, und nicht zuletzt ist er ein umtriebiger
Kleinverleger, der mit B.ü.L.b comix nicht nur eigene Comics verlegt,
sondern auch die Arbeiten von Zeichnern aus aller Welt. Damit ist Robel
einer der wichtigsten Aktivisten der Genfer Comic-Szene, dessen eigene
Bücher von mehreren renommierten Verlagen wie Drawn & Quarterly
(Kanada) und Cornélius (Frankreich) veröffentlicht werden.

Über das Heft:

Die geheimnisvolle Geschichte von drei Teenagern,
die einen Ausweg suchen aus einer fremden und unheimlichen Welt.
Erzählt wird die Geschichte von einem Forscher, der auch Kartograph ist.
Er hat das lückenhafteTagebuch von drei Teenagern gefunden, einem Mädchen und zwei Jungen.
Diese Aufzeichnungen alarmieren ihn und er versucht, aus den Beschreibungen eine Karte zu erstellen.
Schnell findet er heraus, dass die Gegend, in der die Kinder eingeschlossen sind, eine Welt ist, die noch nie kartographiert wurde, dass es diese Landschaft gar nicht geben kann.
Und so stellt sich die Frage, ob er derjenige ist, der die verborgenen Geheimnisse von LIMBO enthüllen kann.

Nicolas Robel über den Inhalt der Geschichte:

„Die Geschichte hat zwei Erzählebenen, jede gibt dem Leser wichtige Informationen.
Das Buch ist die Reproduktion eines verlorenen Tagebuchs, dem einige Seiten fehlen.
Es erzählt das Erwachen der drei Teenager, die keine Ahnung haben, wo sie sein könnten,
in welcher Zeit sie sich befinden, und die schließlich begreifen, dass sie die einzigen Lebewesen an diesem Ort sind.
Irgendwann erkennen Leser und Erzähler immer deutlicher und klarer, dass die drei Personen eingeschlossen sind im Limbus, der Vorhölle. Und da dieser Ort nicht einmal mehr in der Lehre der Kirche vorkommt,
also gar nicht mehr existiert, gibt es auch keine Möglichkeit herauszufinden.
Der Forscher versucht nun, anhand der Beschreibungen und Beobachtungen im Buch,
eine Karte dieses sogenannten Limbus zu erstellen. Diese Karte ist der alten Karte der „Terra Inkognita“ ähnlich,
als die Menschheit vor der Herausforderung stand, alles, und vor allem das Unbekannte auf der Erde zu kartographieren. Es geht mir nicht um den Tod, nur um einen anderen Ort, an dem wir noch nie waren,
und vielleicht auch nie sein werden. Das Ganze ähnelt eher einem Scherbenhaufen.
Ich vermeide das Wort „Tod“in dieser Geschichte, genauso wie irgendwelche religiösen Aspekte.
Es geht nicht so sehr um die Tatsache, dass die Kinder nicht mehr auf der Erde sind,
sondern mehr um den neuen Ort, den sie entdecken müssen.







Die Tollen Hefte, Band 41
Nicolas Robel
TOPO LIMBO
Mit Original-Flachdruckgrafiken in fünf Sonderfarben
und einer Landkarte als Beilage
Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag
limitierte Auflage
erscheint im April 2014
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel.
Büchergilde Gutenberg
Edition Büchergilde
Preis für Mitglieder 14,95 €
Preis für Nichtmitglieder 16,95 €
(Vorzugsausgabe, nummeriert und signiert
mit einem Siebdruck)



Veranstaltung in Berlin 
zu den beiden letzten Tollen Heften Nr. 39 und Nr. 40: 



von Sophia Martineck und Henning Wagenbreth!
Book-Release-Party 
amSonntag, 10. November 2013, 19 Uhr
Einlass 18.30 Uhr, Roter Salon in der Volksbühne
am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

Es spielen die 
Andromeda Mega
Express Orchestra Jazz All-Stars!
Es liest Albrecht Hirche!


Die Fliege
von Katherine Mansfield,
illustriert und gestaltet von Sophia Martineck
Katherine Mansfield, in Neuseeland geboren, starb bereits mit 34 Jahren an Tuberkulose 
und hat ein schmales Werk hinterlassen. Die Resonanz darauf war groß. 
Sie wechselte Namen, Berufe und Männer und führte ein Leben der Boheme.
Die Kurzgeschichte Die Fliege wird von vielen als ihre vielleicht beste Erzählung bezeichnet. 
Sophia Martineck hat den Text mit Illustrationen zwischen Tragik, Komik und Schmerz 
geheimnisvoll in Szene gesetzt.


Honky Zombie Tonk 
Die blauen Geister von New Orleans
von Henning Wagenbreth
Die sagenumwobene Voodoo-Priesterin Marie Laveau ist in diesem Heft 
die Geburtshelferin der Musik, die erst viel später Jazz genannt werden sollte. 
Krachend bunt illustriert und in gereimten Vierzeilern 
treten unter anderem auf: Der Trommler Black Benny, der Johann-Strauss-Liebhaber 
und Bürgermeister Sidney Story, Kidney Foot Jenny, der Boxer Jack Johnson, 
King Oliver, Louis Armstrong, Alex King Watzke, der erste Nachtklub mit elektrischem Licht, 
das Grammophon und das Tonk Piano als Namensgeber der Honky Tonk Bars.

Eintritt 8 Euro, ermässigt 6 Euro, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Kartentelefon: 030 24065777, täglich von 12 – 18.00 Uhr
Vorbestellungen per Email: ticket@volksbuehne-berlin.de

Das Tolle Heft Nr. 40
ist gemeinsam mit dem Heft Nr. 39 im September 2013 erschienen. 
Text von Katherine Mansfield 
mit Bildern von Sophia Martineck.

Katherine Mansfield wurde 1888 in Neuseeland geboren.
Sie starb bereits mit 43 Jahren an Tuberkulose und hat ein schmales Werk hinterlassen.
Die Resonanz darauf war und ist groß, denn sie gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Vertretern der angelsächsischen Erzählliteratur, vor allem als Wegbereiterin der englischen short story.
Vielen ihrer Zeitgenossen erschien sie rätselhaft und undurchschaubar, sie wechselte Namen,
Berufe und Männer und führte ein Leben der Boheme. Begabt mit Witz und Satire,
erzählt sie mit genauem und scharfem Blick vom Scheitern,
vom Glück, und von den Kapriolen unserer Gefühle.

Sophia Martineck, Jahrgang 1981, studierte in Berlin, Liverpool und New York Visuelle Kommunikation. 
Ihre Arbeiten wurden u.a. mit dem Hans-Meid-Förderpreis und dem Art Directors Club Young Guns Award ausgezeichnet. Sophia Martineck begleitet den Text mit flächigen, genauen und lakonischen Bildern, die ganz ihre eigene Sprache sprechen: wie auf Theaterbühnen beleuchtet sie die von der Autorin
sprachlich ins Visier genommenen Personen und charakterisiert noch einmal ihren Habitus
durch Haltung, Einrichtung, Farben und Kleidung.
Die Bilder spielen mit ihrer Nähe zum Comic, sind aber vor allem geprägt
durch den für die Künstlerin charakteristischen, leicht erhöhten Blickwinkel einer
künstlichen Perspektive, mit dem sie eine zusätzliche Distanz und Kühle erzeugt.
Die eigentliche Kunst aber besteht darin, dass uns die Bilder unmittelbar einladen Platz zu nehmen
und in dieser Geschichte dabei zu sein...

Das Tolle Heft Nr. 39
eigentlich im Frühjahr 2013 geplant,  hat sich verspätet - 
und wird zusammen mit Heft Nr. 40 (siehe oben) erscheinen

Die sagenumwobene Marie Laveau ist in diesem neuen Tollen Heft
von Henning Wagenbreth so etwas wie die Geburtshelferin der Musik,
die viel später Jazz genannt wurde. Wagenbreth, selbst Fan und Kenner dieses Musikstils,
stellt uns die Menschen nicht nur in Bildern vor, er charakterisiert sie auch
auf seine unnachahmliche Weise in gereimten Mehrzeilern.
Und so tauchen wir ein in ein dreidimensionales New Orleans
des frühen 20. Jahrhunderts – literarisch, musikalisch und voller Bilder.

Das 38. Tolle Heft

Der andere Wagen war absolut unsichtbar 
und dann verschwand er wieder
von Jens Bonnke
konnte noch im Frühsommer 2012 von Armin Abmeier herausgegeben werden.  

Jens Bonnke, 1963 in Paris geboren, studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Trier sowie an der Hochschule der Künste Berlin bei Jürgen Spohn und Jan Lenica. Seit 1992 ist er als freiberuflicher Illustrator tätig, unter anderem für den Stern, Berliner Zeitung, SZ, Spiegel, Le Monde Diplomatique und Die Sendung mit der Maus.
 Jens Bonnke lebt und arbeitet in Berlin.
Jens Bonnke setzt auf unnachahmliche Weise zahlreiche 
unfreiwillig-komische Stilblüten aus Versicherungsschreiben ins Bild:






Mit Original-Flachdruckgrafiken in sieben Sonderfarben und einer Beilage
Die Tollen Hefte Nr. 38
Schutzumschlag, Broschur, Limitierte Auflage, 
Fadenknotenheftung, 32 Seiten.
Preis für Mitglieder 14,00 €
Preis für Nichtmitglieder 16,90 €

Das 37. Tolle Heft 
Frostbeulen
von Merav Salomon


Rezension in der Süddeutschen Zeitung vom 5.5.2012

Rommel vergiften
Die 'Frostbeulen' der israelischen Zeichnerin Merav Salomon

Seit über zwanzig Jahren zeigen die von Armin Abmeier herausgegebenen Tollen Hefte, in welch vielfältiger, in welch lustvoll-experimenteller Weise sich Bilder und Texte kombinieren lassen. Die Gattungsgrenzen von Literatur, Comic und Illustration werden in dieser Reihe aufgehoben, und jedes der limitierten, aufwendig gedruckten Exemplare ist ein preiswertes Sammlerstück.

In 'Frostbeulen' erinnert sich die Zeichnerin Merav Salomon in assoziativer Weise an ihre verstorbene Großmutter Dorothea, die vor dem Holocaust von Osteuropa nach Israel floh. Mit Benimmregeln warf die Oma reichlich um sich und ihre Ess- und Trinkgewohnheiten waren etwas ungewöhnlich. Außerdem hätte sie gerne den Generalfeldmarschall Erwin Rommel vergiftet - hätte er während des Afrikafeldzuges nur einmal an ihrem Kaffeetisch gesessen!

Die bunten Zeichnungen illustrieren die lakonischen, zwischen Heiterkeit und bitterem Ernst changierenden Texte nicht einfach nur, sondern arbeiten heraus, was zwischen den Zeilen verborgen bleibt - allerdings ohne dabei auf eine schöne Vieldeutigkeit zu verzichten. Die Tollen Hefte sind immer toll, aber 'Frostbeulen' ist besonders toll.

CHRISTOPH HAAS

MERAV SALOMON (Text und Zeichnungen): Frostbeulen. Tolles Heft 37. Aus dem Hebräischen von Adina Stern. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, Wien, Zürich 2012. 32 Seiten, 16,90 Euro.

Lesung und Interview im Deutschlandfunk
Das Jubiläumsheft Nr. 36: "Charakter ist nur Eigensinn" (siehe auch weiter unten),
wurde am Mittwoch , den 7.12.2011 im Büchermarkt des Deutschlandfunks vorgestellt.
Hajo Steinert interviewt Armin Abmeier und gemeinsam lesen sie den Text des Heftes.
Nachzuhören als podcast unter diesem link.

Spiegel-Online: 
Das neue Tolle Heft ist die Entdeckung der Buchmesse!
Welche sind die großen Bücher des Jahres? Und welche die kleinen? Was ist das Tagesgespräch auf den Empfängen der großen Verlage? Und was ist hier überhaupt los? Die SPIEGEL-ONLINE-Redakteure Sebastian Hammelehle undStefan Kuzmany ergründen die Geheimnisse der Frankfurter Buchmesse.
Das Tagesgespräch: Natürlich der Buchpreis - auch wenn schon zwei Tage nach der Verleihung der Trend eindeutig dahin geht, dass, wer den Preisträger Eugen Ruge auch nur erwähnt, ins soziale Abseits gerät. Auf dem Suhrkamp-Empfang beschwerte sich am Mittwochabend ein Feuilletonchef mit leicht genervtem Augenrollen über das Grüppchen neben ihm: "Das sind jetzt schon die dritten, die fragen: Und was sagen Sie zum Buchpreis für Erwin Ruge?" Biss in seine Bulette und ging ab. Aber es bleibt ja noch der Literaturnobelpreis. Der schönste Kommentar zu Tomas Tranströmer stammt dabei von Steve Stem-Sandberg, Autor des Romans "Die Elenden von Lodz" und ein Landsmann des Preisträgers: Für an Literatur interessierte Schweden seiner Generation sei es nicht ungewöhnlich, ein paar Gedichte von Tranströmer auswendig zu kennen. Er selbst habe, wenn er in einem dunklen Treppenhaus nach dem Geländer gesucht habe, schon oft an "Schubertiana" gedacht, ein geradezu magisches Gedicht, in dem es unter anderem um Franz Schubert geht - schließlich sei es Schubert, der uns alle leitet.
Die Entdeckung: "Charakter ist nur Eigensinn" erschienen in der Reihe "Die Tollen Hefte". Anhand von zwanzig Lieblingsszitaten erzählt Armin Abmeier in zwanzig knappen Bildunterschriften ganz beiläufig nicht weniger als sein ganzes Leben - zu jedem Zitat gibt es eine sehr schöne Illustration, unter anderem von Rotraut Susanne Berner, Wolf Erlbruch und Axel Scheffler."
Das 36. Tolle Heft 
ist ein Ereignis!!!


Seit 20 Jahren gibt es die Tollen Hefte.
Das neueste Heft, wunderschön gestaltet von Thomas M. Müller,
versammelt alle Zeichner,die jemals ein Heft illustriert haben.
Hier zum Beispiel (von oben nach unten) Henning Wagenbreth
Sophie Dutertre, Axel Scheffler
und Rotraut Susanne Berner:


Der Herausgeber Armin Abmeier, hat seine zwanzig Lieblingssätze aus der Literatur von allen Zeichnerinnen und Zeichner der bisherigen Hefte in Bilder umsetzen lassen. Das so entstandende “Tolle Heft 36: Charakter ist nur Eigensinn” ist ab September im Buchhandel, bei der Edition Büchergilde und bei der Büchergilde Gutenberg erhältlich.

Die Zeichner sind: ATAKRotraut Susanne BernerBlexbolexSophie DutertreWolf ErlbruchChristoph FeistAnke FeuchtenbergerMoritz GötzeKitty KahaneYvonne KuschelGosia MachonMaxThomas M. Müller, Franziska NeubertChristoph NiemannVolker PfüllerAxel SchefflerStefanie SchillingKatrin StanglHenning Wagenbreth. Die Sätze stammen unter anderem von Ambrose Bierce, Groucho Marx, Paul Scheerbart, Francis Picabia, Gertrude Stein, Kurt Schwitters, Walter Serner, Joris Karl Huysmans und Maurice Sendak.

„Die Tollen Hefte“ sind buchkünstlerische Kleinode: Fadengeheftet und als mehrfarbige Original-Flachdruckgrafik gedruckt. Dabei gibt der ungerasterte Druck mit Sonderfarben den Heften ihre besondere Farbigkeit. Zusätzlich ist jedem Heft eine Grafik in Form eines Plakats beigelegt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 wurde die Reihe mit zahlreichen Buch- und Grafikpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Stiftung Buchkunst und dem LUCHS der Wochenzeitung „Die Zeit“. Ausstellungen in New York, Berlin, Leipzig und Frankfurt am Main widmeten sich der Illustrationsserie.

Der Herausgeber Armin Abmeier, geboren 1940 in Göttingen, arbeitete als Buchhändler, in der Verlagswerbung und als freier Verlagsvertreter u.a. für Greno, Hanser, Schirmer/Mosel und Wagenbach. Heute lebt Abmeier in München und ist Kurator der Stiftung Illustration. 2010 eröffneten Armin Abmeier und Rotraut Susanne Berner „Die Tolle Galerie“ in München, die sich - wie auch „Die Tollen Hefte“ - der Verbindung von Text und Bild widmet.
Leipziger Internet-Zeitung

DasTolle Heft Nr. 34


Tolles Heft 34
Julio Cortázar / Franziska Neubert (Ill.)
Erzählung mit einem tiefen Wasser
Übersetzung aus dem Spanischen von Wolfgang Promies.
Mit vierfarbigen Original-Flachdruckgrafiken
und einer Beilage Fadenheftung mit SchutzumschlagLimitierte Auflage, 32 Seiten
€ 16,90 / SFR 28,50 *ISBN 978-3-940111-79-1

"... bestechende Prosa mit hochkarätiger Grafik.“
Buchkultur

Diese Erzählung enthält alles, was Cortázars Rang als meisterhaften Erzähler begründet. Auf einer mondbeschienenen Insel im großen Flussdelta vor Buenos Aires wird in einem Gespräch des Ich-Erzählers mit seinem Freund Mauricio, das eher einem Monolog gleicht, die Erinnerung an einen anderen Freund wach – eine trügerische Erinnerung. Immer wieder werden die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verwischt, so dass die Bilder mal wie Visionen, mal wie Erinnerungsfetzen wirken. Was ist damals passiert? Gab es ein Verbrechen? Warum kommt sonst ein Revolver ins Spiel? Was hat es mit dem Körper auf sich, der dort im Fluss trieb, oder war auch der nur Chimäre, das Ganze nur ein Traum? Cortázar, der auch Edgar Allen Poe ins Spanische übersetzt hat, versteht es meisterhaft, seine Erzählung zwischen Erlebtem und Erinnertem, zwischen Tatsächlichem und Eingebildetem in der Schwebe zu halten, wobei die unheimliche, düster wirkende Wasserlandschaft den dazu passenden Hintergrund abgibt.

Julio Cortázar, geboren 1914 in Brüssel, gilt neben Jorge Luis Borges als einer der bedeutendsten Erzähler Argentiniens und Vertreter der neofantastischen Literatur. 1956 veröffentlichte er seinen zweiten Erzählungsband „Final del juego“ (Ende des Spiels), der die Erzählung „Relato con un fondo de agua“ (Erzählung mit einem tiefen Wasser) enthielt. Cortázar starb 1984 in Paris.

Franziska Neubert, geboren 1977, studierte an der HGB bei Volker Pfüller und Thomas M. Müller. Nach ihrem Diplom besuchte sie die École Nationale des Arts Décoratifs Paris. Die Eindrücke ihres Paris-Aufenthalts verarbeitete sie in der Holzschnittmappe „Souvenir en bois“, für die sie den Anerkennungspreis des „Ars Lipsiensis“ 2007 erhielt. Für die Büchergilde illustrierte Neubert „Das Spinnennetz“ von Joseph Roth.


DasTolle Heft Nr. 33

Ingrid Bachér / Rotraut Susanne Berner (Ill.)
Das Kind und die Katz

Mit fünffarbigen Original-Flachdruckgrafiken
und einer Beilage
Fadenheftung mit Schutzumschlag
Limitierte Auflage, 32 Seiten
€ 16,90 / SFR 28,50 *
ISBN 978-3-940111-64-7

Blitz und Donner, Sturm und Hagel – während draußen das Gewitter tobt, kämpft ein Kind, allein zu Hause, mit der Kraft der Fantasie gegen seine Furcht an. Nur die Katze verspricht Trost und hilft ihm, die zermürbende Angst zu vergessen. Einfühlsam erzählt Ingrid Bachér, wie sich das Kind einen Verbündeten gegen das bedrohlich näher rückende Gewitter schafft: In seiner Fantasie verwandelt es die Katze in einen starken Löwen, der den Kampf gegen das Gewitter aufnimmt und ihm hilft, seine Angst zu vertreiben. Die sprachliche Intensität der Erzählung schafft die Atmosphäre eines Kammerspiels, das den Leser gefangen nimmt und die Angst des Kindes fast körperlich spürbar macht. Rotraut Susanne Berner hat diese sensibel erzählte Geschichte in atmosphärische Bilder übertragen, die das Poetische der Erzählung aufnehmen und die Macht der Fantasie beschwören.

Ingrid Bachér , geboren 1930 in Rostock, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Die Erzählung „Das Kind und die Katze“ schrieb sie in den Sechzigerjahren für ihre Tochter. Die Urenkelin Theodor Storms lebt heute in Düsseldorf und arbeitet nach zahlreichen Publikationen derzeit an einem Film über Else Lasker-Schüler.

Rotraut Susanne Berner, geboren 1948 in Stuttgart, studierte Grafik-Design an der Fachhochschule München. Seit vielen Jahren gestaltet und illustriert sie Bücher für Erwachsene und Kinder und schreibt dafür auch eigene Texte. Berner erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Für die Edition Büchergilde illustrierte sie „Die Zauberlaterne“ von Wolfheinrich von der Mülbe und das Tolle Heft 21 "Das Wörterbuch der Familie Mausbock“ von A. L. Kennedy.

"Das Kind sehnt sich nach Hause, dabei ist es schon da: allein mit der Katze, die Eltern sind fort, draußen ist es schon dunkel, und ein Gewitter naht. In ihrer Geschichte „Das Kind und die Katze“, Anfang der sechziger Jahre erstmals im Insel-Almanach erschienen und jetzt, mit Bildern von Rotraut Susanne Berner, als „Tolles Heft“ der Edition Büchergilde veröffentlicht, entwirft Ingrid Bachér eine ebenso alltägliche wie unheimliche Situation: Das Kind traut sich nicht, Licht zu machen, in seiner Not wünscht es sich die Katze, die eben noch schnurrend auf der Bettdecke liegt, als Löwe. Und sie wächst. Und es hilft.

Wie leicht hätte man die Geschichte ins Schlaglicht greller Blitze tauchen können, mit dem Schrecken schreiben, der Verzweiflung, die man jedem Kind in einer solchen Situation nachfühlen kann. Aber Ingrid Bachér schreibt in aller Ruhe, taucht die Geschichte ins Surreale, gibt dem Kind noch in seiner Angst Kraft genug, sich letztlich selbst zu retten: durch seine Phantasie. Und auch Rotraut Susanne Berner, die hier nicht in der sympathischen Schlichtheit ihrer Wimmelbücher, sondern mit fünffarbigen Flachdruckgrafiken illustriert, spielt zwischen kindlicher Zeichnung, altem Märchenillustrationsstil und Stoffdruckanmutung mit dem Seltsamen, verschiebt das Mobiliar, lässt den Mond zum Pendel werden und die Eltern im Spielzeugauto über den Kinderzimmerfußboden fahren, der eins wird mit der Bettdecke. Sie braucht keine Dunkelheit für ihre atmosphärischen Bilder. Sie braucht noch nicht einmal einen Blitz für ihre Gewitternacht. Es bleibt rätselhaft. Es ist zauberhaft."
Fridtjof Küchemann in der FAZ vom 30.Juni 2010